*1961 in Berlin, Deutschland

2001 – 2002
Freie Kunstschule Berlin
2005 – 2010
Akademie für Malerei Berlin

STATEMENT

Malerei bedeutet für mich, ich kehre mein Inneres nach außen. Durch Farben und Formen kann entstehen, was ich nicht mit Worten ausdrücken kann.

Malerei ist Platzieren und übereinander Lagern von Flächen auf der Leinwand. Mich interessiert nur das 2-Dimensionale. Kein Raum, keine Tiefe. Das klingt banal. Dabei ist es ein so komplexer Prozess. Abenteuerlich, manchmal auch grausam. Das Ringen und der unentwegte Dialog mit dem Bild. Gegenstände und Figuren verwirren mich oft, wenn sie Platz nehmen wollen. Sie werfen eigenständige Fragen auf. Was wollen sie? Mal bleiben sie da, mal werfe ich sie hinaus. Es geht ums Menschliche, aber nicht immer muss ich Menschen dafür abbilden.

Wenn ich die Realität und meinen Verstand ausblenden und mich voll einlassen kann, dann passiert Magie. Immer öfter. Dann erkenne ich meine eigene Essenz.

Und nur dann können sich auch andere erkennen. Manchmal auch, ohne dass sie wissen, warum das so ist. Dann setzt ein Prozess des Nachspürens ein. Dann bleibt etwas bei den Menschen hängen. Ein Impuls, irgendein Samen. Ein Gefühl.

Ich habe immer daran geglaubt, dass Kunst ein Grundbedürfnis in uns allen ist. Seit unsere Vorfahren die ersten Zeichnungen in Höhlen hinterließen, muss das so gewesen sein. Vielleicht kann ich dazu beitragen, dass mehr Menschen dieses Bedürfnis in sich erkennen.