PARTIZIPATORISCHE KUNSTPROJEKTE

 


Kunst ist ein Grundbedürfnis. Wir brauchen mehr Kunst in der Welt und mehr Menschen, die sie als Lebenselixier gebrauchen. Kunst macht glücklich und stressresistent.
Die Akteure für meine Projekte finde ich überall dort, wo gelebt und gearbeitet wird. Die Werke entstehen zum Teil unmittelbar bei ihnen: In einem Altersheim, einer Tischlerei, einer Kirche, einem Rathaus oder einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung.
Ich hole die Teilnehmenden ab und lade sie ein, an einer Auseinandersetzung mit der Kunst teilzunehmen. Dabei sollen sie möglichst viel Raum für eigene Überlegungen haben, sich öffnen können und vielleicht zu ganz neuen Einsichten kommen. Es ist mir wichtig, die in den Köpfen der meisten Erwachsenen herrschenden Klischees darüber, was Malerei ist, aufzubrechen und die Teilnehmenden in den künstlerischen Schaffensprozess mit einzubinden.

Ich achte bei der Konzeption meiner Projekte darauf, dass jeder, der sich zum Führen eines Stiftes, Pinsels oder anderen Werkzeuges in der Lage fühlt, dabei sein kann. Ich glaube daran, dass wir alles bereits wissen und können. Wir haben es nur vergessen. Erinnern durch Erfahren – das ist mein Plan.